Zum Inhalt springen

48 Jahre Freundeskreis

Zeitungsartikel hier

Der Freundeskreis behinderter und nichtbehinderter Menschen e.V. bietet inzwischen im 5. Jahrzehnt integrative Freizeit- und Bildungsmaßnahmen an, die durch religiöse Angebote ergänzt werden. Hierdurch soll die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen gefördert werden, die aufgrund ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Behinderung auf Assistenz angewiesen sind. Das integrative Maßnahmenangebot konnte durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und das finanzielle Engagement von Stiftungen, Fördervereinen sowie kirchlichen und kommunalen Kostenträgern realisiert werden.

Der in der Behindertenseelsorge engagierte Pfarrer Dr. Karl-Heinz Stockhausen begann Ende der 1970er Jahre Behindertenzeltlager mit ehrenamtlich tätigen Personen des Hauses St. Josef und der Pfarrjugend der Kirchengemeinde St. Maria unter dem Kreuze in Düsseldorf-Unterrath zu planen und durchzuführen. Die Behindertenfreizeitmaßnahmen fanden unter anderem in Montal/Südtirol, Eisenborn/Luxemburg, Irndorf/Schwäbische Alb, Ratzeburg/Schleswig-Holstein und Braunlage/Harz statt. Die meisten Maßnahmen wurden in Dümmerlohausen am Dümmer See/Niedersachsen durchgeführt, dessen Jugend- und Freizeitzentrum für den Freundeskreis zur zweiten Heimat geworden ist. Beim Auf- und Abbau von Zeltlagern wurden wir von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienst in Köln und Rhein-Erft-Kreis unterstützt, der auch einen behindertengerechten WC-Container bereitstellte. Darüber hinaus gehörten zum Angebot des Freundeskreises Gottesdienste, Bildungswochenenden in Hattingen und Aachen und die jährliche Karnevalsveranstaltung. Die an den Maßnahmen und Veranstaltungen des Freundeskreises teilnehmenden Mitglieder kamen überwiegend aus dem Gebiet des Erzbistums Köln mit Schwerpunkten Düsseldorf, Wuppertal, dem Oberbergischen Kreis und dem Kreis Euskirchen.

Nach der Durchführung von Ferienmaßnahmen und Veranstaltungen wurde von vielen behinderten und nichtbehinderten Teilnehmern häufig gefragt, ob sie an nachfolgenden Maßnahmen und Veranstaltungen wieder teilnehmen können. Solche Teilnehmerwünsche und weitere positive Rückmeldungen ermutigen uns das ehrenamtliche Engagement des Freundeskreises für und mit behinderten Menschen zukünftig fortzuführen.